Medaillons in Pilzrahmsoße .. so gut, ich könnte sie täglich inhalieren

Es gibt Gerichte, die sind einfach Seelennahrung pur. Wenn zarte Fleischstücke auf eine cremige, würzige Sauce treffen, ist der Alltagsstress vergessen. Eines dieser absoluten Highlights der deutschsprachigen Küche sind Medaillons in Pilzrahmsoße .. so gut, ich könnte sie täglich inhalieren. Ob für ein festliches Sonntagsessen oder ein schnelles, aber luxuriöses Abendmahl – diese Kombination ist unschlagbar.

In diesem Artikel erfahren Sie alles über das perfekte Rezept, die besten Fleischsorten und das Geheimnis einer Rahmsoße, die so cremig ist, dass man den Teller am liebsten ablecken würde.


Warum wir dieses Gericht so lieben

Warum sagen wir eigentlich: Medaillons in Pilzrahmsoße .. so gut, ich könnte sie täglich inhalieren? Es ist das Zusammenspiel der Texturen. Das Fleisch – meist Schweinefilet oder Rinderfilet – wird so kurz und scharf angebraten, dass es innen noch wunderbar rosa und saftig bleibt. Die Pilze liefern den nötigen Umami-Geschmack, während Sahne (oder Rahm, wie man in der Schweiz und Österreich sagt) alles zu einem harmonischen Ganzen verbindet.

Die Wahl des Fleisches: Zartheit ist Trumpf

Für echte Medaillons greift man traditionell zum Filet.

  • Schweinefilet: Die gängigste Variante. Es ist preiswert, mager und wird bei richtiger Zubereitung butterweich.

  • Rinderfilet: Die edle Variante für besondere Anlässe. Hier ist der Eigengeschmack des Fleisches kräftiger.

  • Kalbsfilet: Besonders fein und mild, perfekt für ein leichtes Sommergericht.


Das Rezept: Schritt für Schritt zum Genuss

Damit Ihre Medaillons in Pilzrahmsoße .. so gut, ich könnte sie täglich inhalieren, auch wirklich gelingen, kommt es auf das Timing an.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 800g Filet (Schwein oder Rind), in ca. 3-4 cm dicke Scheiben geschnitten

  • 500g frische Pilze (Champignons, Steinpilze oder Pfifferlinge)

  • 2 Schalotten, fein gewürfelt

  • 1 Knoblauchzehe

  • 200ml Sahne (Schlagsahne/Rahm)

  • 100ml Fleischfond oder Gemüsebrühe

  • 50ml trockener Weißwein (optional zum Ablöschen)

  • Frische Petersilie

  • Butterfett zum Anbraten

  • Salz, Pfeffer und eine Prise Muskat

Zubereitung

  1. Das Fleisch vorbereiten: Die Medaillons Zimmertemperatur annehmen lassen. Mit Küchenpapier trocken tupfen. Erst kurz vor dem Braten salzen.

  2. Scharf anbraten: In einer schweren Pfanne Butterfett stark erhitzen. Die Medaillons von jeder Seite ca. 2–3 Minuten anbraten. Danach aus der Pfanne nehmen und in Alufolie gewickelt ruhen lassen.

  3. Die Pilzbasis: Im Bratensatz die gewürfelten Schalotten und die Pilze kräftig anbraten, bis die Flüssigkeit der Pilze verdampft ist und sie Farbe annehmen.

  4. Ablöschen: Mit Weißwein oder einem Schluck Fond ablöschen. Den Bratensatz mit einem Kochlöffel lösen – das gibt den Geschmack!

  5. Die Soße vollenden: Restlichen Fond und Sahne hinzugeben. Bei mittlerer Hitze einköcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

  6. Das Finale: Die Medaillons mitsamt dem ausgetretenen Fleischsaft zurück in die Soße geben und kurz (ca. 1-2 Minuten) gar ziehen lassen.


Tipps für die perfekte Pilzrahmsoße

Eine gute Soße unterscheidet ein durchschnittliches Essen von einem Gericht der Kategorie Medaillons in Pilzrahmsoße .. so gut, ich könnte sie täglich inhalieren.

Welche Pilze eignen sich am besten?

  • Braune Champignons: Haben mehr Aroma als die weißen Verwandten und sind das ganze Jahr über verfügbar.

  • Steinpilze: Der König unter den Waldpilzen. Getrocknete Steinpilze können (eingeweicht) auch im Winter für eine Geschmacksexplosion sorgen.

  • Pfifferlinge (Eierschwammerl): Besonders beliebt in Österreich und Bayern. Sie geben der Soße eine leicht pfeffrige Note.

Die Konsistenz optimieren

Wer die Soße lieber etwas dicker mag, kann eine klassische Mehlschwitze machen oder kalte Butterflocken am Ende unterrühren (Montieren). Für eine leichtere Variante eignet sich auch Frischkäse oder Crème fraîche.


Regionale Variationen in DACH

In Deutschland liebt man dazu oft Spätzle oder klassische Salzkartoffeln. Die Soße darf hier gerne reichlich vorhanden sein.

In Österreich nennt man das Ganze oft “Lungenbraten-Medaillons”. Als Beilage sind hier Serviettenknödel oder Erdäpfel-Laibchen fast schon Pflicht. Die Pilze werden oft mit einem Spritzer Zitrone verfeinert, um die Schwere der Sahne zu brechen.

In der Schweiz spielt der Rahm die Hauptrolle. Hier wird oft mit hochwertigem Schweizer Alpkäse verfeinert oder das Fleisch als “Geschnetzeltes nach Zürcher Art” interpretiert – wobei die Medaillon-Form natürlich die edlere Präsentation bleibt.


Die besten Beilagen: Was passt dazu?

Ein Gericht wie Medaillons in Pilzrahmsoße .. so gut, ich könnte sie täglich inhalieren verlangt nach Beilagen, welche die Soße gut aufnehmen können.

Beilage Warum es passt
Spätzle / Knöpfle Die unangefochtene Nummer 1. Die Poren der Teigwaren saugen die Soße perfekt auf.
Bandnudeln Elegant und klassisch. Besonders breite Nudeln bieten viel Fläche für die Pilze.
Reis Für alle, die es etwas leichter mögen. Ein lockerer Basmati- oder Langkornreis kontrastiert die cremige Soße.
Kroketten Der Klassiker aus der Kindheit. Außen knusprig, innen weich – ideal für das Sonntagsessen.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

  1. Das Fleisch wird zäh: Dies passiert meist, wenn das Fleisch zu lange in der Soße kocht. Medaillons sollten nur kurz am Ende in der heißen Soße ruhen, nicht kochen!

  2. Wässrige Soße: Wenn die Pilze bei zu geringer Hitze gebraten werden, verlieren sie Wasser, statt Röstaromen zu bilden. Braten Sie Pilze immer portionsweise bei hoher Hitze an.

  3. Die Sahne gerinnt: Verwenden Sie Sahne mit einem Fettgehalt von mindestens 30%. Fettreduzierte Produkte flocken bei Säure (Wein/Zitrone) oder großer Hitze schneller aus.


Fazit: Ein Klassiker für die Ewigkeit

Ob man es nun als Festtagsmenü oder als Belohnung nach einer harten Arbeitswoche serviert – Medaillons in Pilzrahmsoße .. so gut, ich könnte sie täglich inhalieren bleibt ein absoluter Favorit. Es ist die Kombination aus ehrlichem Handwerk, hochwertigen Zutaten und diesem unvergleichlichen Gefühl von Heimat auf dem Teller.

Mit den richtigen Pilzen, einem hochwertigen Filet und etwas Geduld beim Einköcheln der Soße kreieren Sie ein Gericht, das Ihre Gäste so schnell nicht vergessen werden. Probieren Sie es aus und lassen Sie sich von der cremigen Perfektion verzaubern!