Streuselkuchen mit Vanillepudding, so gut, den backe ich mindestens zweimal pro Woche

Es gibt Backrezepte, die sind nett für einen Kaffeeklatsch am Sonntag. Und dann gibt es Rezepte, die verändern die Dynamik in der heimischen Küche komplett. Wenn ich sage: „Streuselkuchen mit Vanillepudding, so gut, den backe ich mindestens zweimal pro Woche“, dann ist das keine Übertreibung, sondern ein Versprechen.

Dieser Kuchen vereint alles, was wir an der deutschsprachigen Backtradition lieben: knusprige Butterstreusel, eine cremige Füllung aus echtem Vanillepudding und einen fluffigen Boden. Ob in Deutschland, Österreich oder der Schweiz – dieser Blechkuchen ist ein absoluter Klassiker, der Kindheitserinnerungen weckt und gleichzeitig modern interpretiert werden kann.


Warum dieser Pudding-Streuselkuchen süchtig macht

Das Geheimnis hinter dem Erfolg dieses Rezeptes ist die Textur. Während ein normaler Streuselkuchen manchmal etwas trocken geraten kann, sorgt die Schicht aus Vanillecreme für eine dauerhafte Saftigkeit. Selbst am dritten Tag schmeckt dieser Kuchen noch wie frisch aus dem Ofen – falls er überhaupt so lange überlebt.

Die goldene Dreifaltigkeit des Backens

  1. Der Boden: Meist ein klassischer Hefeteig oder ein schneller Quark-Öl-Teig.

  2. Die Füllung: Samtiger Vanillepudding, der beim Backen fest wird, aber cremig bleibt.

  3. Die Streusel: Extra viel Butter und eine Prise Zimt für den perfekten Crunch.


Das Rezept: Schritt für Schritt zum Glück

Vielleicht fragen Sie sich, wie ich es schaffe, dass dieser Streuselkuchen mit Vanillepudding so gut ist, dass ich ihn mindestens zweimal pro Woche backe. Die Antwort liegt in der Vorbereitung und der Qualität der Zutaten.

Zutatenliste

Für den Teig (Quark-Öl-Teig – schnell & saftig):

  • 300 g Mehl (Type 405 oder 550)

  • 150 g Magerquark

  • 6 EL Milch

  • 6 EL neutrales Öl (z. B. Rapsöl)

  • 75 g Zucker

  • 1 Pck. Backpulver

  • 1 Prise Salz

Für die Puddingfüllung:

  • 2 Pck. Vanillepuddingpulver

  • 750 ml Milch (statt der üblichen 1 Liter, damit es schnittfest wird)

  • 4 EL Zucker

  • 200 g Schmand oder saure Sahne (für das gewisse Extra an Cremigkeit)

Für die perfekten Streusel:

  • 300 g Mehl

  • 200 g kalte Butter

  • 150 g Zucker

  • 1 TL Vanilleextrakt


Zubereitung: So gelingt der Klassiker

1. Den Pudding vorbereiten

Beginnen Sie mit dem Vanillepudding. Kochen Sie das Puddingpulver mit der Milch und dem Zucker nach Packungsanleitung auf, aber verwenden Sie weniger Milch, damit die Masse stabil bleibt. Rühren Sie den Schmand unter den noch heißen Pudding. Lassen Sie die Masse etwas abkühlen, während Sie den Teig vorbereiten. Decken Sie den Pudding mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche ab, damit sich keine Haut bildet.

2. Den Boden herstellen

Mischen Sie für den Quark-Öl-Teig einfach alle Zutaten in einer Schüssel und kneten Sie sie kurz zu einem glatten Teig. Rollen Sie den Teig auf einem gefetteten Backblech gleichmäßig aus. Da dieser Teig nicht gehen muss, sparen wir wertvolle Zeit – ein Grund, warum dieser Streuselkuchen mit Vanillepudding so gut ist, dass ich ihn mindestens zweimal pro Woche backe.

3. Die Krönung: Die Streusel

Verkneten Sie Mehl, kalte Butterwürfel, Zucker und Vanille schnell mit den Händen oder den Knethaken des Mixers. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu kneten, damit die Butter nicht zu warm wird – nur so werden sie im Ofen richtig knusprig.

4. Schichten und Backen

Verteilen Sie den Vanillepudding gleichmäßig auf dem Teigboden. Geben Sie die Streusel großzügig darüber. Nun geht es ab in den vorgeheizten Ofen bei 180°C (Ober-/Unterhitze) für ca. 35 bis 40 Minuten, bis die Streusel goldbraun leuchten.


Variationen: Von fruchtig bis nussig

Obwohl der klassische Streuselkuchen mit Vanillepudding so gut ist, dass ich ihn mindestens zweimal pro Woche backe, variiere ich das Rezept gerne je nach Saison.

  • Mit Kirschen: Verteilen Sie ein Glas abgetropfte Sauerkirschen unter den Streuseln. Die Säure harmoniert perfekt mit der süßen Vanille.

  • Apfel-Pudding-Glück: Dünne Apfelspalten auf dem Pudding machen den Kuchen noch saftiger. In der Schweiz nennt man solche Wähen-Varianten oft “Öpfelchueche mit Guss”.

  • Mohn-Fans aufgepasst: Eine Schicht Mohnback unter dem Pudding sorgt für eine tolle Optik und einen herben Kontrast.

  • Österreichischer Touch: Verwenden Sie für die Streusel einen Teil geriebene Haselnüsse oder Mandeln – das gibt ein wunderbares Aroma, das perfekt zur Wiener Kaffeehauskultur passt.


Profi-Tipps für den perfekten Blechkuchen

Damit Ihr Ergebnis wirklich so überzeugt, dass auch Sie sagen: „Dieser Streuselkuchen mit Vanillepudding ist so gut, den backe ich mindestens zweimal pro Woche“, habe ich hier meine besten Kniffe zusammengefasst:

Tipp 1: Die richtige Temperatur. Lassen Sie den Kuchen nach dem Backen vollständig in der Form auskühlen. Der Pudding braucht Zeit, um seine finale Festigkeit zu erreichen. Wer ihn zu früh schneidet, riskiert eine “Pudding-Flut”.

Tipp 2: Echte Vanille. Wenn Sie Zeit haben, kratzen Sie eine echte Vanilleschote aus, anstatt nur Aroma zu nutzen. Der Unterschied im Geschmack ist enorm.

Tipp 3: Die Streusel-Größe. Für rustikale Streusel drücken Sie den Teig in der Hand fest zusammen und lassen ihn dann in groben Brocken auf den Kuchen bröseln.


Nährwerte und Aufbewahrung

Ein Stück dieses Glücks vom Blech hat ca. 350 bis 400 Kalorien. Das ist kein Diät-Essen, aber Balsam für die Seele. Dank des Puddings bleibt der Kuchen in einer luftdichten Box oder unter einer Kuchenglocke im Kühlschrank bis zu 4 Tage frisch.

In Regionen wie Bayern oder Sachsen ist es zudem üblich, den Kuchen kurz vor dem Servieren mit etwas Puderzucker zu bestäuben. Das sieht nicht nur schöner aus, sondern gibt noch einmal einen kleinen Süße-Kick.


Warum wir Blechkuchen so lieben

In Deutschland, Österreich und der Schweiz hat der Blechkuchen eine lange Tradition. Er ist unkompliziert, lässt sich gut transportieren (ideal für das Büro oder Schulfeste) und jeder bekommt ein gleich großes Stück. Der Streuselkuchen mit Vanillepudding ist dabei der unangefochtene König. Er ist weniger mächtig als eine Sahnetorte, aber deutlich spannender als ein einfacher Rührkuchen.

Gerade wenn Besuch kommt, ist man mit diesem Rezept immer auf der sicheren Seite. Er ist massentauglich, aber durch die cremige Komponente wirkt er dennoch raffiniert.


Fazit: Ein Backerlebnis für jeden Tag

Man muss kein Profi-Konditor sein, um ein Ergebnis zu erzielen, das alle begeistert. Die Kombination aus Knusper-Effekt und Cremigkeit ist einfach unschlagbar. Wenn Sie erst einmal gemerkt haben, wie schnell der Quark-Öl-Teig zusammengerührt ist und wie herrlich die Wohnung nach Vanille duftet, werden Sie verstehen, warum dieser Streuselkuchen mit Vanillepudding so gut ist, dass ich ihn mindestens zweimal pro Woche backe.

Es ist das ultimative Wohlfühl-Rezept für graue Regentage, sonnige Sonntage und jeden Moment dazwischen. Probieren Sie es aus, variieren Sie mit Früchten oder Nüssen und finden Sie Ihre eigene Lieblingsversion dieses zeitlosen Klassikers.

Viel Erfolg beim Nachbacken und genießen Sie jeden Bissen!