Wenn der Duft von frisch gebackenen Auszogenen durch die Küche zieht, fühlt man sich sofort an ein traditionelles Volksfest erinnert. Auszogne – die goldbraunen Kirchweihnudeln wie frisch vom Volksfest sind ein echter Genussklassiker in Bayern, Österreich und Teilen der Schweiz. Luftig, leicht süß und wunderbar knusprig, gehören sie zu den beliebtesten Süßspeisen, die man auf Kirchweihen, Volksfesten oder einfach zu Hause genießen kann. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über die traditionelle Zubereitung, die Geschichte, Varianten und wertvolle Tipps, um die perfekten Auszogne selbst zu backen.
Was sind Auszogne?
Auszogne, auch als „Kirchweihnudeln“ oder „Schmalzgebäck“ bekannt, sind traditionelles Hefeteiggebäck, das typischerweise in heißem Fett oder Öl ausgebacken wird. Der Name „Auszogne“ stammt aus dem Bairischen und bedeutet so viel wie „ausgezogen“ – eine Anspielung auf die typische Zubereitung: Der Teig wird dünn ausgerollt und dann von Hand in Form gezogen, bevor er in heißem Fett goldbraun gebacken wird.
Diese Leckerei ist besonders auf Volksfesten und Kirchweihen beliebt, wo der süße Duft von frisch frittierten Auszogenen Besucher von weitem anzieht. Klassisch werden sie mit Zucker bestreut, manchmal auch mit Zimt oder sogar Marmelade gefüllt, je nach regionaler Tradition.
Die Geschichte der Auszogne
Die Ursprünge der Auszogne reichen mehrere hundert Jahre zurück. Bereits im 18. und 19. Jahrhundert gehörten sie zu den typischen Festtagsgebäcken in Bayern und Österreich. Damals wurden Auszogne häufig auf Kirchweihen angeboten, um den Abschluss eines erfolgreichen Erntejahres zu feiern. Sie waren nicht nur ein kulinarisches Highlight, sondern auch ein Symbol für Wohlstand und Lebensfreude.
In der Schweiz sind ähnliche Varianten unter Bezeichnungen wie „Berner Küchlein“ oder „Krapfen“ bekannt. Unabhängig von der Region ist das Grundprinzip immer gleich: ein luftiger Hefeteig, der in Fett goldbraun ausgebacken wird.
Heute genießen Familien und Volksfestbesucher diese Spezialität gleichermaßen – auf Jahrmärkten, Festen oder gemütlich zu Hause.
Zutaten für perfekte Auszogne
Um Auszogne – die goldbraunen Kirchweihnudeln wie frisch vom Volksfest zu backen, sind hochwertige Zutaten entscheidend. Traditionell benötigen Sie:
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500 g Mehl (Weizenmehl Typ 550 für lockeren Teig)
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70 g Zucker
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1 Prise Salz
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1 Würfel frische Hefe (42 g)
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250 ml lauwarme Milch
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70 g weiche Butter
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2 Eier
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Öl oder Schmalz zum Ausbacken
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Optional: Puderzucker, Zimt oder Marmelade zum Servieren
Die Qualität der Zutaten, insbesondere der Butter und der frischen Hefe, beeinflusst das Endergebnis maßgeblich. Frische Zutaten sorgen dafür, dass die Auszogne besonders luftig und aromatisch werden.
Zubereitung: Schritt für Schritt
Die Zubereitung von Auszogne – die goldbraunen Kirchweihnudeln wie frisch vom Volksfest erfordert ein wenig Geduld, belohnt aber mit unwiderstehlichem Geschmack.
Schritt 1: Hefeteig vorbereiten
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Die Hefe in lauwarmer Milch auflösen.
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Zucker, Salz und Mehl in eine große Schüssel geben.
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Die Hefemischung, Butter und Eier hinzufügen.
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Alles zu einem glatten Teig kneten. Ideal ist eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät mit Knethaken.
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Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 45–60 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar verdoppelt hat.
Schritt 2: Teig ausziehen
Nach dem Gehen den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche in Portionen teilen. Jede Portion wird mit den Händen vorsichtig flachgezogen – daher der Name „Auszogne“. Der Teig sollte dünn, aber nicht zu dünn sein, um beim Frittieren nicht zu reißen.
Schritt 3: Frittieren
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Öl oder Schmalz in einem großen Topf oder einer Fritteuse auf 170–180 °C erhitzen.
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Die Teigstücke vorsichtig ins heiße Fett legen.
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Ausbacken, bis sie goldbraun und luftig sind (ca. 2–3 Minuten pro Seite).
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Auf Küchenpapier abtropfen lassen, um überschüssiges Fett zu entfernen.
Schritt 4: Servieren
Die fertigen Auszogne können klassisch mit Puderzucker bestreut werden. Für besondere Varianten kann man Zimt-Zucker verwenden oder kleine Marmeladenfüllungen einarbeiten. Heiß serviert schmecken sie besonders gut – genau wie auf dem Volksfest.
Varianten und regionale Unterschiede
Auszogne – die goldbraunen Kirchweihnudeln wie frisch vom Volksfest gibt es in vielen regionalen Varianten:
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Mit Marmelade gefüllt: Besonders in Österreich beliebt, oft mit Marillen- oder Himbeermarmelade.
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Zimt und Zucker: Eine süße, einfache Variante, die vor allem in Bayern geschätzt wird.
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Schokoladenüberzug: Für Kinder und Naschkatzen ein Highlight.
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Mini-Auszogne: Kleine Portionen, ideal als Fingerfood auf Festen oder Partys.
Jede Region hat ihre eigenen Traditionsrezepte, aber der Kern bleibt immer gleich: ein luftiger Hefeteig, der in Fett goldbraun gebacken wird.
Praktische Tipps für perfekte Auszogne
Damit Auszogne – die goldbraunen Kirchweihnudeln wie frisch vom Volksfest wirklich gelingen, gibt es einige wertvolle Tricks:
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Teig gut gehen lassen: Ein langsames, gründliches Gehen macht die Auszogne besonders luftig.
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Nicht zu dünn ausziehen: Zu dünner Teig reißt leicht beim Frittieren.
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Richtige Temperatur: Das Fett darf nicht zu heiß sein, sonst verbrennen die Auszogne außen, während sie innen roh bleiben.
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Fettqualität: Schmalz verleiht einen authentischen Geschmack, Öl ist neutraler.
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Frisch genießen: Am besten schmecken Auszogne sofort nach dem Frittieren. Sie lassen sich aber auch leicht aufwärmen, verlieren dann aber etwas an Knusprigkeit.
Warum Auszogne so beliebt sind
Die Faszination von Auszogne – die goldbraunen Kirchweihnudeln wie frisch vom Volksfest liegt in ihrer Kombination aus luftiger Textur, süßem Geschmack und dem nostalgischen Flair von Volksfesten. Sie wecken Erinnerungen an laue Sommerabende, Karussells und den Duft von Zuckerwatte. Außerdem sind sie ein wunderbarer Snack, der Jung und Alt gleichermaßen begeistert.
Fazit
Auszogne – die goldbraunen Kirchweihnudeln wie frisch vom Volksfest sind mehr als nur ein süßes Gebäck. Sie sind ein Stück Tradition, ein Geschmackserlebnis und ein Fest für die Sinne. Mit ein wenig Geduld, frischen Zutaten und den richtigen Techniken lassen sich diese Klassiker auch zu Hause perfekt nachbacken. Ob als Highlight auf der nächsten Familienfeier, auf dem heimischen Frühstückstisch oder einfach als kleiner Genuss zwischendurch – Auszogne bringen das Volksfest-Feeling direkt in die Küche.
Probieren Sie es aus und erleben Sie den unvergleichlichen Genuss, wenn sich die goldbraunen Kirchweihnudeln frisch und duftend auf dem Teller präsentieren. Mit diesem Rezept holen Sie sich ein Stück bayerisch-österreichisch-schweizerische Festtradition direkt nach Hause – einfach unwiderstehlich!