Ein fluffiger, goldbrauner Nusszopf gehört zu den Klassikern der deutschen und österreichischen Backkunst. Besonders, wenn er mit aromatischen Haselnüssen gefüllt ist, wird er zum Highlight auf jedem Frühstückstisch, Kaffee-Nachmittag oder Festtag. In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrung teilen und euch Schritt für Schritt zeigen, wie ihr den besten Nusszopf, den ich je gebacken habe, mit 100 g Haselnüssen selbst zubereiten könnt. Außerdem gebe ich wertvolle Tipps, damit euer Nusszopf besonders locker, saftig und aromatisch wird.
Warum ein Nusszopf mit Haselnüssen besonders lecker ist
Nüsse verleihen Gebäck nicht nur Geschmack, sondern auch eine angenehme Textur. Besonders Haselnüsse haben ein unverwechselbares Aroma, das durch Rösten noch intensiver wird. Der Vorteil eines Nusszopfes ist seine Vielseitigkeit: Ob zum Frühstück mit Butter, als Dessert oder als Mitbringsel – er kommt immer gut an.
Synonyme und verwandte Begriffe: Nusshörnchen, Hefezopf mit Nüssen, Nussstriezel, Gebäck mit Haselnüssen.
Zutaten für den besten Nusszopf
Für meinen besten Nusszopf, den ich je gebacken habe, mit 100 g Haselnüssen, benötigt ihr folgende Zutaten:
Für den Teig:
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500 g Mehl (Type 405 oder 550)
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250 ml Milch, lauwarm
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80 g Zucker
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1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 TL Trockenhefe
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100 g weiche Butter
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1 Prise Salz
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1 Ei (für den Teig)
Für die Füllung:
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100 g Haselnüsse, gemahlen oder fein gehackt
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50 g Zucker
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1 TL Zimt (optional)
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2 EL Butter, geschmolzen
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2–3 EL Milch
Für die Verzierung:
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1 Ei, verquirlt zum Bestreichen
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Gehackte Haselnüsse oder Hagelzucker
Praktischer Tipp: Für ein intensiveres Haselnussaroma die Nüsse vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett rösten.
Zubereitung des Nusszopfes
Die Zubereitung ist gar nicht so schwer, wenn man die Schritte genau befolgt. Ich erkläre sie euch Schritt für Schritt.
H2: Teig vorbereiten
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Hefe aktivieren: Lauwarme Milch mit Zucker und Hefe mischen. 10 Minuten stehen lassen, bis die Hefe Blasen wirft.
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Teig kneten: Mehl, Salz, Butter und Ei in eine Schüssel geben. Die Hefemischung hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten.
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Teig gehen lassen: Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort 60–90 Minuten gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
H2: Füllung herstellen
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Haselnüsse vorbereiten: Gemahlene Haselnüsse mit Zucker und Zimt mischen.
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Feuchtigkeit hinzufügen: Die geschmolzene Butter und etwas Milch unterrühren, bis eine streichfähige Masse entsteht.
H2: Zopf formen
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Den Teig auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen.
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Die Nussfüllung gleichmäßig darauf verteilen, dabei an den Rändern ca. 2 cm frei lassen.
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Teig von der langen Seite her aufrollen.
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Rolle der Länge nach einschneiden und die beiden Stränge ineinander verdrehen, sodass ein schöner Zopf entsteht.
H2: Backen
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Den Nusszopf auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
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Mit verquirltem Ei bestreichen und nach Belieben mit gehackten Haselnüssen bestreuen.
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Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze 30–35 Minuten backen.
Praktischer Tipp: Wer einen besonders glänzenden Zopf möchte, kann nach dem Backen noch etwas Aprikosenmarmelade leicht erwärmen und damit den Zopf bestreichen.
Tipps für den perfekten Nusszopf
H3: Teiglockerung
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Den Teig genügend gehen lassen, am besten an einem warmen Ort.
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Wer Zeit hat, kann den Teig auch über Nacht im Kühlschrank gehen lassen – das intensiviert das Aroma.
H3: Nussfüllung variieren
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Statt Haselnüssen kann man auch Walnüsse, Mandeln oder eine Mischung nehmen.
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Für eine cremigere Füllung lässt sich etwas Frischkäse oder Marzipan unter die Nüsse mischen.
H3: Optische Highlights
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Den Zopf nach dem Backen leicht mit Puderzucker bestäuben.
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Für ein besonders rustikales Aussehen einfach grob gehackte Haselnüsse über den Zopf streuen.
H3: Haltbarkeit und Lagerung
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In einem luftdichten Behälter bleibt der Nusszopf 2–3 Tage frisch.
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Für längere Haltbarkeit lässt sich der Zopf einfrieren, vor dem Servieren einfach bei 160 °C kurz aufbacken.
Varianten und kreative Ideen
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Schoko-Nusszopf: 50 g Zartbitterschokolade fein hacken und unter die Nussfüllung mischen.
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Fruchtiger Nusszopf: Getrocknete Aprikosen oder Cranberries klein schneiden und in die Füllung geben.
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Mini-Nusszöpfe: Den Teig in kleinere Portionen teilen und individuelle Zöpfe für Geburtstage oder Partys backen.
Fazit
Ein selbstgebackener Nusszopf ist ein echtes Highlight für jeden Anlass. Mein Rezept für den besten Nusszopf, den ich je gebacken habe, mit 100 g Haselnüssen überzeugt durch sein Aroma, die fluffige Konsistenz und die einfache Zubereitung. Mit ein paar kleinen Tricks, wie dem Rösten der Nüsse oder dem Übernacht-Gehprozess, gelingt er jedem Hobbybäcker.
Ob in Deutschland, Österreich oder der Schweiz – dieser Nusszopf wird garantiert die Herzen eurer Familie, Freunde oder Gäste höherschlagen lassen. Also ran an den Teig, die Haselnüsse bereitstellen und genießen!